Klimawoche 5: Unsere Umwelt schützen und Lebensräume bewahren
Die Natur gibt uns alles, was wir brauchen – saubere Luft, Nahrung und Erholung. Doch sie ist bedroht. Jeder von uns kann mit kleinen Maßnahmen einen Unterschied machen. Wenn wir gemeinsam Bäume pflanzen, Müll vermeiden und Lebensräume erhalten, schützen wir nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere eigene Zukunft.
Die Natur ist die Grundlage unseres Lebens. Wälder, Wiesen, Flüsse und Meere bieten uns Sauerstoff, Nahrung und Erholung. Doch durch Umweltverschmutzung und den Klimawandel sind viele Ökosysteme bedroht. Laut WWF sind seit 1970 weltweit 69 % aller wildlebenden Tiere verschwunden – ein alarmierender Rückgang der Biodiversität. Aber wir können etwas dagegen tun. In dieser Woche wollen wir uns bewusst mit dem Schutz der Natur auseinandersetzen, aktiv werden und Möglichkeiten entdecken, wie wir Lebensräume erhalten und fördern können.
Machen Sie mit und gewinnen Sie ein Paar Gartenhandschuhe von „Green & Fair“ oder eines von zwei Solargläsern.
Warum ist Biodiversität so wichtig?
Biodiversität bedeutet die Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen in einem Ökosystem. Jedes Lebewesen spielt eine Rolle im komplexen Zusammenspiel der Natur. Wenn Arten verschwinden, hat das weitreichende Folgen:
Biodiversität sichert unsere Ernährung
Viele Pflanzenarten sind auf Bestäubung durch Bienen, Schmetterlinge oder andere Insekten angewiesen. Ohne sie gäbe es kein Obst, kein Gemüse und keine Nüsse. Doch Pestizide und Monokulturen bedrohen ihre Lebensräume.
Ökosysteme schützen uns vor Naturkatastrophen
Unsere Natur ist ein echter Klimaschützer! Wälder und Moore speichern riesige Mengen CO₂ und helfen so, die Erderwärmung zu bremsen. Gleichzeitig regulieren sie das Klima, indem sie Feuchtigkeit speichern und die Luft kühlen. Feuchtgebiete wirken wie natürliche Schwämme: Sie nehmen überschüssiges Wasser auf und verhindern so Überschwemmungen – ein wichtiger Schutz in Zeiten extremer Wetterereignisse. Auch die Korallenriffe spielen eine entscheidende Rolle. Sie brechen die Wellenkraft und schützen Küstenregionen vor Sturmfluten und Erosion. Ohne sie wären viele Küstenbewohner deutlich stärker gefährdet.
Kurz gesagt: Gesunde Ökosysteme sind unsere natürlichen Schutzschilder gegen den Klimawandel – und es liegt an uns, sie zu bewahren!
Natur sorgt für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden
Studien zeigen, dass der Aufenthalt in der Natur Stress reduziert und das Immunsystem stärkt. Ein Spaziergang im Wald senkt nachweislich den Blutdruck und fördert die mentale Gesundheit.
Wie können wir die Natur schützen?
Mehr Grünflächen schaffen – Bäume & Blumen pflanzen
Jede Pflanze zählt! Selbst auf dem Balkon oder im Garten kann man einen Lebensraum für Bienen, Vögel und andere Tiere schaffen.
Blumenwiesen statt Rasen: Wildblumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten.
Bäume pflanzen: Sie spenden Schatten, binden CO₂ und bieten Lebensraum für viele Tierarten.
Hochbeete oder Kräutergärten anlegen: Minze, Lavendel und Thymian sind nicht nur für uns, sondern auch für Bienen wertvoll.
Tipp: Wer keinen eigenen Garten hat, kann sich an lokalen Pflanzaktionen beteiligen oder Baumpatenschaften übernehmen!
Müll in der Natur vermeiden und aufsammeln
Plastikmüll verschmutzt Gewässer, Wälder und Wiesen. Viele Tiere verwechseln ihn mit Nahrung und sterben daran.
Müll beim Spaziergang einsammeln – eine kleine Aktion mit großer Wirkung!
Plastik reduzieren: Unverpackt einkaufen und Mehrwegprodukte nutzen.
Zigarettenstummel richtig entsorgen: Eine einzige Zigarette kann bis zu 40 Liter Wasser verunreinigen.
Tipp: Organisieren Sie eine kleine Clean-Up-Aktion mit Freunden oder Nachbarn.
Heimische Tiere unterstützen
Viele Tierarten finden in unseren Siedlungen kaum noch geeignete Lebensräume. Doch mit kleinen Maßnahmen können wir ihnen helfen:
Vogelhäuschen und Nistkästen aufhängen.
Insektenhotels bauen: Sie bieten Wildbienen und Käfern Unterschlupf.
Trinkstellen für Tiere aufstellen: Schalen mit Wasser helfen Vögeln und Insekten, besonders im Sommer.
Tipp: Auch Laubhaufen im Herbst sind wertvolle Rückzugsorte für Igel und andere Kleintiere!
Weniger Fleisch & nachhaltig einkaufen
Die industrielle Landwirtschaft ist eine der größten Bedrohungen für die Biodiversität. Monokulturen, Pestizide und Massentierhaltung zerstören natürliche Lebensräume.
Bio-Lebensmittel kaufen: Sie werden ohne schädliche Pestizide angebaut.
Fleischkonsum reduzieren: Besonders Rindfleisch hat einen hohen ökologischen Fußabdruck.
Fairtrade-Produkte bevorzugen: Nachhaltige Landwirtschaft schützt die Natur und sichert faire Löhne für Bauern.
Die Aufgabe dieser Woche: Aktiv für die Natur!
Wochenaufgabe vom 3. bis 10. April 2025
Setzen Sie sich für diese Woche ein Ziel:
Pflanzen Sie eine bienenfreundliche Blume.
Sammeln Sie bei einem Spaziergang Müll in der Natur.
Schaffen Sie einen kleinen Lebensraum für Tiere – z. B. durch ein Insektenhotel oder eine Wasserschale für Vögel.
Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Schreiben Sie uns, was Sie in dieser Woche bewusst für die Natur getan haben und gewinnen Sie mit etwas Glück einen tollen Preis.
Die Gewinnspielteilnahme ist bis einschließlich 10. April 2025 möglich.